Astralabe blanc AOC 2021 CHENE BLEU (bio)

Astralabe blanc AOC 2021 CHENE BLEU (bio)
20,50 €
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Artikelnummer: 1003297

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Produktdetails

Rebsorte(n): Grenache blanc Vermentino/Rolle Cinsault
Jahrgang: 2021
Farbe: Weiss
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Bewirtschaftung: Biologisch
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt: 4,8 g/l
Restsüße: 0 g/l
Alkoholgehalt: 13,5 %vol
Allergene:

Enthält Sulfite

Abfüller: Chêne Bleu, La Verriere, 84110 Crestet / France / Bio-Zertifikat: FR-BIO-01

Beschreibung

Farbe: Funkelnd blasses Strohgelb mit grünen Reflexen

Nase: In der Nase offenbart der 2021 Astralabe Blanc von Chêne Bleu sein
offenes, blumiges Wesen. Akazienblüte dominiert neben Mandel-,
Margeriten und Apfelblüte. Frisch gehackte Mandeln sowie ein
fruchtig-hefiger Ton ergänzen diesen Blumenstrauß wunderbar. Guave und
Litschi sorgen für eine ordentliche Portion Exotik. Weißer Pfirsich und gelbe
Äpfel setzen neben frisch geschnittenen Nashi-Birnen und Stachelbeere für
einen Akzente. Etwas Bohnenkraut und Zitronenmelisse steuern noch
Abwechslung durch reichlich Kräuterwürze zum Abschluss dieser
gelungenen Nase bei.

Gaumen: Am Gaumen knüpft er nahtlos an die Eindrücke von zuvor an. Astralabe
Blanc wirkt knackig und saftig zugleich. Die Balance aus Frucht und Säure
steht sehr gut da. Die Säure zerschneidet die aufkommende Frucht immer
wieder und sorgt so für reichlich Trinkfluss. Er ist nicht wirklich saftig, aber
lebt von einer guten Basis Frucht-konzentration. Immer wieder kommen
kühlende Elemente hervor. Ein wenig Salzigkeit und die Kräuterwürze
intensivieren diesen Gedanken zusätzlich. Die Frucht steht im Abgang nun
deutlich vor den floralen Aromen und prägt den Abgang noch lange.

Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 01.06.2022, Copyright Marian Henß



Das Weingut Chêne Bleu liegt hoch über Gigondas in den Bergen der Dentelles de Montmirail.
Die Geschichte des Weinguts reicht bis ins Mittelalter zurück, aber Ende der 1960er Jahre wurden diese mühsam zu bewirtschaftenden Weinberge aufgegeben. In den 1990er Jahren entdeckte die Familie Rolet dieses Kleinod und machte in zwölfjähriger aufwändiger Arbeit die Weinberge wieder urbar. Die alten Reben stehen auf kargen Böden in 550 bis 630 Meter Höhe und trotzen den rauen Winden und den kühlen Nächten.

So entstehen Weine, welche die Stilistik der nördlichen und der südlichen Rhône verbinden. Da das Weingut an einer Stelle liegt, an der gleich vier Appellationen aufeinander treffen (Côtes du Rhône, Côtes du Ventoux, Gigondas and Séguret), hat Nicole Rolet sich entschieden, keine Appellation zu verwenden, sondern die Weine als "Vin de Pays" abzufüllen.