Ayler Riesling N° 2 extra trocken 2020 PETER LAUER

Ayler Riesling N° 2 extra trocken 2020 PETER LAUER
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Artikelnummer: 1002618

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Produktdetails

Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2020
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: -
Trinktemperatur: 9°C
Säuregehalt: 5,6 g/l
Restsüße: 1,5 g/l
Alkoholgehalt: 12,5 %vol.
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Peter Lauer / Triererstr. 49 / 54441 Ayl /Deutschland

Beschreibung

Am Fuße der Ayler Kupp, im Herzen dieser Toplage, ernten wir einen gehaltvoll
mineralischen Riesling, den wir im Weingut als „extra trocken“ bezeichnen, da es sich
um denjenigen Wein in unserem Keller handelt, der rein mit natürlicher Hefe am
weitesten durchgärt. Klar und lang am Gaumen.



In Ayl erzeugen wir in der 5. Generation Saarweine Riesling ist unsere Passion im Weingut Peter Lauer. Unser Weingut in Ayl verfügt über beste Steillagen an der Saar.Neben der berühmten Ayler Kupp, bewirtschaften wir noch zwei weitere wichtige Weinberge im Moselgebiet. Den Saar „Feilser“ direkt am Fluss und den steil abfallenden Weinberg „Schonfels“, etwas weiter flussaufwärts. Vor kurzem haben wir auch die in Vergessenheit geratene Lage „Lambertskirch“, nur einen Steinwurf vom Schonfels
entfernt, neu bepflanzt und rekultiviert.

Seit vielen Jahren zählen unsere Weißweine zu den Besten der Saar. Seit 2013 sind wir Mitglied des VDP – der Vereinigung deutscher Prädikatsweingüter. Besonders sind vor allem unsere Weine aus VDP.GROSSEN LAGEN® im trockenen und feinherben Geschmacksbereich. Außerdem erzeugen wir außergewöhnliche Schaumweine. Teilweise 30 Jahre auf der Hefe gereift.

Jedes Fass entspricht einem markanten Ausbaustil und einer besonderen Herkunft. Der Most festgelegter Weinberge wird immer im selben Gebinde des Vorjahres vinifiziert. Das Fass ist dabei einzigartig. Die wilde Hefeflora darin »überwintert« in feinen Fasern des Holzes und vergärt die selbe Herkunft wieder in vergleichbarem Stil der Vorgänger. Nach Großvaters Sitte werden alle Weine mit dieser Nummer versehen – der Hausnummer im Kellergewölbe. Unsere Weine werden nach uralten handwerklichen und traditionellen Herstellungsverfahren vinifiziert und ohne gentechnisch oder züchterisch veränderten Hefen spontan vergoren. Die Weinberge dienen hierbei als Quelle dieser wilden Hefen. Aber auch die Kellergewölbe beherbergen eine natürliche Flora. Auf dem Weg zu einem großen, authentischen Wein sind somit beide Quellen mit im Spiel
und hinterlassen ihren charakteristischen Fingerabdruck – die Hefen des Weinbergs und diejenigen des Kellers. Ihre innere Stabilität und Gleichgewicht erreichen unsere Weine mittels langer und langsamer Gärung und einem extensiven Hefelager – teils von Battonage unterstützt. Dies macht auch den Einsatz von Bentoniten überflüssig. Ebenso gehört hierzu auch der Verzicht auf die gängigen Schönungsmittel tierischer Herkunft wie Hausenblase, Gelatine oder Casein. Die so ausgebauten Weine stehen für authentische Handwerkskunst und Herkunftstypizität.

Im Weinberg verzichten wir auf kräutervernichtende Substanzen sowie Gifte gegen Insekten oder Milben. Wir verwenden die seit Jahren etablierten Mittel des ökologischen Weinbaus, allerdings ohne den dort praktizierten Einsatz des Umweltgiftes »Kupfer«, denn dieser tötet nachweislich die Regenwürmer und Mikroorganismen in unseren Böden. Im Berg wird mit organischen Düngern gearbeitet. Sie stammen aus den nahen Rinder- und Pferdestallungen unseres Dorfes. Schwere Maschinen haben in unseren Weinbergen keinen Zutritt, da sie unnötig den Boden verdichten und so den Lebensraum dort verarmen. Wer sich unsere Rebanlagen anschaut, stellt schnell fest, dass das Wort »Weinberg« durchaus ernst gemeint ist. Flache Hügel existieren nicht – alle Reben stehen in Steillagen, und wurzeln bis zu 20 Metern am Mutterfels entlang und in kleine Felsspalten hinein.
Die Oberfläche ist, übersäht mit blau-grauen Steinplättchen, welche die Wärme speichern können und somit für ein extrem günstiges Mikroklima in den heißen Schieferhängen sorgen.

Mitte bis Ende Oktober beginnen wir mit der Lese, welche sich bis in den November ziehen kann. Eine solch lange Reifephase bringt den aromatischsten Wein hervor, den dichtesten und interessantesten. Einen Wein, den es nur hier geben kann – eine Wein, welcher von seiner Lage im Schiefer und Hitze – von Kälte und der Arbeit in den steilen Bergen erzählt. Anderenorts haben komplexe Maschinen seit Jahrzehnten das Ernten der Trauben übernommen. Wir glauben fest an die unübertroffene Qualität selektiver und sorgfältiger Handlese und schonendsten Pressverfahren. Dies ist das Geheimnis von Eleganz und Feinheit unserer Weine. Das Saartal und unsere Freiland-Werkstätten liegen relativ hoch über dem Meeresspiegel. Auf bis zu 350 Metern Höhe wachsen hier die Reben. Gleichzeitig bietet das weit geöffnete Tal kühlen
Winden ungehinderten Zutritt. Die Reifedauer verlängert sich deshalb und mineralische Noten im Wein werden verstärkt. Kühle Nächte sorgen für große Temperaturamplituden, welche die aromatische Ausprägung der Riesling-Traube besonders fördert.Über 100 Jahre ist es her, da hatte der Saarwein einen mythischen Ruf  - war doppelt so teuer wie Wein aus dem Bordelais oder dem Burgund. Eine gute Flasche kostete 15 Goldmark und mehr. Das wären heute ein bis zwei Monatslöhne. Von der damaligen Bedeutung des Weinbaues an der Saar zeugt auch die älteste Lagenklassifikation der Welt von 1832. Dieses historische Weinbaukataster beschreibt die zu dieser Zeit weltweit exklusivsten und wertvollsten Weinbergslagen des 19. Jahrhunderts. Der Ur-Ur-Großvater »Matthias« legte zu dieser Zeit den Grundstein für eine über 180 Jahre lange Weinbautradition.