Chardonnay Beru Chablis Clos Beru Monopole 2015 CHATEAU DE BERU

Chardonnay Beru Chablis Clos Beru Monopole 2015 CHATEAU DE BERU
61,50 €
0,75 l • 82,00 € pro 1 l

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Artikelnummer: 1001335

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Produktdetails

Rebsorte(n): Chardonnay
Jahrgang: 2015
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2032
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 12,5 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Château de Béru, 32 Grande Rue, 89700 Béru / France

Beschreibung

Informationen zum Wein: Der Weinberg Clos de Béru ist die Monopol-Lage des Hauses. Der Clos de
Béru ist nur deshalb nicht als Premier Cru im Chablis klassifiziert, weil er
zum Zeitpunkt des frühen Todes von Comte Eric de Béru verpachtet war
und die Familie kein Interesse an einer Klassifizierung erkennen ließ.
Historisch wurde der Clos de Béru immer auf dem Niveau guter
Premier-Cru-Lagen gesehen. Wenn man in dem Weinberg steht, wird
einem auch sofort klar, warum: reiner südlich exponierter, nicht sehr steil,
aber durchaus hängiger und sehr steiniger typischer Kimmeridge-Boden.
Die Grenzen wurden seinerzeit von den Mönchen entlang des Terroirs
gezogen. Deswegen hat der Clos keine gleichmäßige Form, sondern die
eines schiefen Trapezes.
 
Farbe: helles Goldgelb
 
Nase: Noch ist der 2015er Clos Béru Monopole leise und still: kein Wunder; denn
der Wein braucht Zeit und ist noch jung. Doch je länger man ihn im Glas
schwenkt, desto interessanter wird die Geschmacksentfaltung. Sie beginnt
mit Noten von Zitronen und frischem Zitronenabrieb. Sie werden dann
etwas wärmer und erinnern an Grapefruit und Orangenzesten. Dann
kommen Quitten ins Spiel und ein mürber gelber Apfel, danach Nektarinen
und Pfirsiche, Mandeln, Austernschalen und Kalkstein. Doch all das ist
niemals wuchtig, sondern bleibt fein und finessenreich.
 
Gaumen: Saftig, sehr saftig ist der Clos Béru Monopole schon beim ersten Schluck.
Einerseits ist er präzise, straff sowie salzig mit viel Biss und ferner mit einer
hintergründigen reifen Säure ausgestattet, anderseits ist er cremig,
geschmeidig und voll von weißer und gelber Frucht. Das ergibt ein
gelungenes Ying und Yang bei diesem Aushängeschild des Weinguts, das
im Abgang immer lang und länger, immer tiefer und steiniger wird. Es ist
schon jetzt ein großartiger Clos Béru Monopole mit viel Potential. Aktuell
hat er ganz sicher das Bedürfnis nach einer Karaffe und nach großen
Gläsern.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 18.03.2019, Copyright Christoph Raffelt

Seit nunmehr über 400 Jahren residiert die Familie de Beru auf ihrem Château in dem Örtchen Beru unweit von Chablis. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ausbruch der Reblausplage war der Weinbau die einzige Erwerbsquelle der Familie. Im Jahre 1987 entschloss sich Comte Éric de Béru aufgrund seiner Passion für den Wein mit einer Wiederbestockung der Weinberge.

Heute führen seine Frau Laurence und seine Tochter Áthenais das Weingut. Der Clos Béru, die Toplage des Weinguts, gehört zu den berühmten Lagen des Chablis. Die fünf ha große Parzelle verdankt ihren Namen einer Mauer aus dem 13. Jahrhundert. Sie befindet sich auf den südlichen Hügeln des Béru-Tals auf knapp 300 Metern ü.d.M.

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