Chardonnay Beru Chablis Clos Beru Monopole 2017 CHATEAU DE BERU

Chardonnay Beru Chablis Clos Beru Monopole 2017 CHATEAU DE BERU
69,50 €
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Artikelnummer: 1001336

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Produktdetails

Rebsorte(n): Chardonnay
Jahrgang: 2017
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2028
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt: 7,1 g/l
Restsüße: 0 g/l
Alkoholgehalt: 12,5 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Château de Béru, 32 Grande Rue, 89700 Béru / France

Beschreibung

Informationen zum Wein: Der Weinberg Clos de Béru ist die Monopol-Lage des Hauses. Der Clos de
Béru ist nur deshalb nicht als Premier Cru im Chablis klassifiziert, weil er
zum Zeitpunkt des frühen Todes von Comte Eric de Béru verpachtet war
und die Familie kein Interesse an einer Klassifizierung erkennen ließ.
Historisch wurde der Clos de Béru immer auf dem Niveau guter
Premier-Cru-Lagen gesehen. Wenn man in dem Weinberg steht, wird
einem auch sofort klar, warum: reiner südlich exponierter, nicht sehr steiler,
aber durchaus hängiger und sehr steiniger typischer Kimmeridge-Boden.
Die Grenzen wurden seinerzeit von den Mönchen entlang des Terroirs
gezogen. Deswegen hat der Clos keine gleichmäßige Form, sondern die
eines schiefen Trapezes.
 
Farbe: helles Goldgelb
 
Nase: Von Jahr zu Jahr katapultiert sich Athenaïs de Béru mit ihren Weinen zu
neuen Höhepunkten. Der vorläufige dürfte der 2017er Clos Béru Monopole
sein. So in sich ruhend, zunächst leise, dann aber immer eindringlicher
werdend, ist dies schon im Duft ein faszinierender Chablis. Dabei hilft es
bei diesem jungen Wein, ihm Zeit in der Karaffe zu gönnen. Dann erwartet
einen ein Chardonnay, der durch und durch seine Herkunft zeigt in Form
einer fast noch grünen Ananas, in Form von Limetten und Zitronen, mit
Wärme dann immer mehr von Grapefruits samt deren Zesten, etwas
mürbem Apfel, geriebenen Austernschalen und Kalkstein.
 
Gaumen: Auf Premier-Cru-Niveau war dieser Wein schon immer. Jetzt aber geht es
weiter. Mit immer mehr Verständnis für die Lage, den Boden und die
Weinbereitungsart wird der Clos zu einem großartigen, wenn nicht großen
Chablis. So jung, wie er ist, ist hier doch alles angelegt: die reife, zitrisch
herbe und vielschichtige Frucht, der phenolische Grip, die überaus
markante, aber stimmige Säure, die aktuell viel Biss liefert, den Wein aber
auch Jahre tragen wird, ferner die seidig cremige Textur, die trotz Phenolik
und Säurebiss vorhanden ist, auch die mineralisch intensive Lebendigkeit,
die faszinierende Länge, die ? wie sollte es anders sein ? wie in einer
Salzlake mit Zitronenscheibe endet. All das ist schon jetzt sehr stimmig und
komplex. Wie schreibt es Antonio Galloni bei Vinous? "Es ist einer der
bemerkenswertesten Weißweine, die ich in den letzten Jahren gekostet
habe." Das ist bei dem, was Galloni im Laufe der Jahre ins Glas bekommt, schon eine erstaunliche Aussage.
Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 10.03.2020, Copyright Christoph Raffelt

Seit nunmehr über 400 Jahren residiert die Familie de Beru auf ihrem Château in dem Örtchen Beru unweit von Chablis. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und dem Ausbruch der Reblausplage war der Weinbau die einzige Erwerbsquelle der Familie. Im Jahre 1987 entschloss sich Comte Éric de Béru aufgrund seiner Passion für den Wein mit einer Wiederbestockung der Weinberge.

Heute führen seine Frau Laurence und seine Tochter Áthenais das Weingut. Der Clos Béru, die Toplage des Weinguts, gehört zu den berühmten Lagen des Chablis. Die fünf ha große Parzelle verdankt ihren Namen einer Mauer aus dem 13. Jahrhundert. Sie befindet sich auf den südlichen Hügeln des Béru-Tals auf knapp 300 Metern ü.d.M.