La Rodeda Vi de Paratge Velles Vinyes 2017 FAMILIA NIN ORTIZ

Parker Punkte: 95
205,00 €
0,75 l • 273,33 € pro 1 l

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Artikelnummer: 1001625

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Produktdetails

Rebsorte(n): Carignan Grenache
Jahrgang: 2017
Parker Punkte: 95
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 18°C
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 14,5 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Familia Nin Ortiz, Polígon 6 Parcel·la 288, 43730 Falset-Tarragona / Spain

Beschreibung

Farbe: dunkles Purpurrot
 
Nase: Schon beim Inhalieren des Duftes kann man ausrufen: »Was für ein Wein!«
Neben dem La Coma d'en Romeu und dem Mas d'en Caçador ist ein
dritter großer Wein hinzugekommen, der sich deutlich anders präsentiert,
auch wenn er quasi aus einer Parzelle des Mas d?en Caçador stammt.
Dieser Wein ist schon im Duft unglaublich frisch, saftig und elegant bei
hoher Würze und komplexer Frucht. Dabei wirkt hier alles wunderbar
aufgeräumt, sortiert und entspannt: die dunkle Waldbeerenfrucht, die reife
Kirsche, das Süßholz, der Tabak, die Trockenkräuter, die getrockneten
violetten Blüten, das leicht Fleischige, das der Wein hat, das Holz, das
kaum spürbar ist, obwohl es neues Holz war, in dem der Wein ausgebaut
wurde.
 
Mund: Am Gaumen fällt wieder die Frische auf. Alles ist reif und saftig, wie man es
aus dem Priorat kennt. So wird die Frucht und die deutliche Würze
durchdrungen von lebendiger Säure, ganz so, als vibriere hinter dieser

Wand aus dunklen Beeren und indischen Gewürzen ein Motor, der stetig
Impulse von Energie in den Wein schickt. Der La Rodeda Vi de Partage  ist
ein faszinierend eleganter, finessenreicher und bis in die letzten Winkel
harmonischer Wein, dessen entspannter Ausdruck trotz aller Lebendigkeit
und Energie auch am Gaumen immer deutlich bleibt. Was für eine Frische,
was für ein eindringlich seidiges und nobles Tannin. Was für ein Glück,
dass es einen solchen Wein gibt.

Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 18.03.2020, Copyright Christoph Raffelt

Die Starönologin Ester Nin starte dieses Projekt im Jahre 2003 und hatte auf Anhieb Höchstwertungen der Internationalen Weinkritiker. Durch Ihre Arbeit als Bodegamanagerin und Önologin beim Weingut Clos i Terasses (Clos Erasmus) hat sie jede Menge Erfahrung in der Bereitung von Weinen der Weltspitzenklasse gesammelt. Die Parzelle Mas den Cacador, die die Grundlage für den Nit de Nin bildet, gehört zweifelsohne zu den spektakulärsten und besten Lagen der Region Priorat.

Doch diese besondere Lage fordert auch ihren Tribut. Die Arbeit im Weinberg ist nur mit dem Maultier möglich, was angesichts der extremen Steillage keine leichte Aufgabe ist. Die Lage der Finca Planetes steht dieser kaum nach. Zusammen mit Ihrem Mann Carles Ortiz bewirtschaftet sie beide Parzellen komplett biodynamisch.

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