Langhe Nebbiolo DOC 2018 SOTTIMANO

Langhe Nebbiolo DOC 2018 SOTTIMANO
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Artikelnummer: 1001619

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Produktdetails

Rebsorte(n): Nebbiolo
Jahrgang: 2018
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2026
Trinktemperatur: 17°C
Säuregehalt: 5,7 g/l
Restsüße: 1 g/l
Alkoholgehalt: 14,0 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Az. Agr. Sottimano, Loc.Cotta 21, 12052 Neive / Italy

Beschreibung

Farbe: Klares Rubinrot, helle bis braune Reflexe
 
Nase: Willkommen im Langhe, der Kernregion des Piemont. Und um ganz genau
zu sein, ist dies ein Barbaresco zu 100%. Andrea Sottimano stuft diesen
Wein aus den jüngeren Rebanlagen bewusst zu einem Langhe Nebbiolo
ab. Rebsortenrein abgefüllt und mit der gleichen Akribie und Sorgfalt
bearbeitet wie die Crus aus Barbaresco.
Schattenmorellen, Erdbeeren und reife Sauerkirschen machen sich im Glas
breit. Untermalt von etwas Waldboden und Wacholder. Nach intensivem
Schwenken kommt etwas Pfeffer hinzu. Die Nase zeigt sich tief und kühl
anmutend. Der erdige Eindruck fesselt mich. Die Weine werden bis zum
Abstich von der Hefe nicht geschwefelt. Diese feine Reduktion lässt den
Wein unfassbar klar und elegant wirken.
 
Gaumen: Das ist einfach sehr viel Piemont im Glas. Und das für einen
verhältnismäßig schmalen Kurs. Ich würde diesen Nebbiolo nicht zu warm
servieren. 14-16°C. man spürt Andrea Sottimano's Faszination für die
Weine der Côte d'Or. Ein sehr feinkörniges Tannin. Für Piemonteser
Verhältnisse ist das ein Einzelgänger in Sachen Gerbstoff. Diese kühle,
kalkige Impression bestätigt sich. Die feine Beerenfrucht wird durch die
perfekt integrierte Säurestruktur wunderbar in die Länge gezogen. Eine
reife Erdbeere ist mundfüllend. Ein echter Purist. Trocknend am Gaumen.
Hier kommt das feine Tannin zu seinem Einsatz. Mineralität und Gerbstoff
wechseln sich ab. Sehr klarer Nachhall. Mit einem guten Lagerpotenzial
gesegnet kann ich diesen Wein jedem nur ans Herz legen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 12.07.2020, Copyright Marian Henß

Rino Sottimano hat klein, aber fein angefangen, indem er in der renommierten Barbaresco-Lage "Cotta" Weinberge erworben hat. Im Laufe der Jahre sind Filetstücke in den Lagen Curra, Fausoni, Basarin und Pajorè hinzugekommen. Die Weinberge werden seit 1990 ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Spritzmitteln und ohne den Einsatz von Kunstdünger bearbeitet. Bei der traditionellen Weinbereitung dauern die Mazeration und Gärung 12 bis 24 Tage.

Rinos Sohn Andrea vergärt die Weine nur spontan und setzt auch sonst keine kellertechnischen Hilfsmittel ein. Auch die malolaktische Gärung läuft spontan in französischen Barriques ab, wobei der Einsatz von neuen Barriques so dezent ist, dass die Holznote kaum spürbar ist. Nach dem Ausbau wird der Wein ohne Filtration und sonstige Schönung abgefüllt. Die Weine überzeugen durch ihre feinfruchtige, elegante, subtile und doch herzhafte Art.

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