Nebbiolo Cotta Barbaresco DOCG 2019 SOTTIMANO

Nebbiolo Cotta Barbaresco DOCG 2019 SOTTIMANO
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Artikelnummer: 1003346

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Produktdetails

Rebsorte(n): Nebbiolo
Jahrgang: 2019
Farbe: Rot
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Bewirtschaftung: Naturnah
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2040
Trinktemperatur: 17°C
Säuregehalt: 5,9 g/l
Restsüße: 0 g/l
Alkoholgehalt: 14,0 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Az. Agr. Sottimano, Loc.Cotta 21, 12052 Neive / Italy

Beschreibung

Farbe: Zart leuchtendes, helles Kirschrot mit rostigen Reflexen und hellem Rand

Nase: Voller Würze startet er intensiv in der Nase. Schwarzer Pfeffer, geröstete
Kaffeebohnen sowie dunkle Schokoladenraspeln machen den Auftakt.
Zarte, weiche Nuancen von kaltem Rauch gehen in eine gleiche Richtung.
Geröstete Haselnüsse sorgen für ein allen bekanntes Wohlgefühl. Pflaume,
Holunderbeere und schwarze Johannisbeere machen sich langsam warm,
befinden sich aber noch in den Anfängen ihrer Entwicklung. Auf der
balsamischen Seite zeigt er warmes Leder. Allmählich kommen noch etwas
Lakritz und Anis hinzu. Seide waldigen Aromen in Form von Unterholz,
getrockneten Steinpilzen und Kiefernnadeln sind perfekt balanciert und
wunderbar eingebunden. Genau diese Komponenten werden sich in der
Reife herrlich entwickeln.

Gaumen: Barbaresco Cotta präsentiert sich, wie gewohnt, kompakt und dicht. Sein
fleischiges Wesen spielt wunderbar mit dem zwar feinkörnigen, aber sehr
präsenten Tannin. Auf angenehme Art und Weise kleidet es den
Mundraum aus. Die dunkle Frucht hat dagegen wirklich schwer
anzukämpfen. Vor allem Pflaume und Cassis breiten sich vermehrt aus.
unterstützt von einer sehr präsenten Mineralität mündet dies in pure
Eleganz. Er wirkt saftig und enorm animierend. Sein in Zügen salziger
Auftritt spielt Katz und Maus mit seiner feinen Säurestruktur. Im Nachhall
kommt die Frucht besser zum Vorschein. Ergänzt von Lakritz, Pfefferwürze
und ein wenig Liebstöckel.

Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 19.06.2022, Copyright Marian Henß

 

Rino Sottimano hat klein, aber fein angefangen, indem er in der renommierten Barbaresco-Lage "Cotta" Weinberge erworben hat. Im Laufe der Jahre sind Filetstücke in den Lagen Curra, Fausoni, Basarin und Pajorè hinzugekommen. Die Weinberge werden seit 1990 ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Spritzmitteln und ohne den Einsatz von Kunstdünger bearbeitet. Bei der traditionellen Weinbereitung dauern die Mazeration und Gärung 12 bis 24 Tage.

Rinos Sohn Andrea vergärt die Weine nur spontan und setzt auch sonst keine kellertechnischen Hilfsmittel ein. Auch die malolaktische Gärung läuft spontan in französischen Barriques ab, wobei der Einsatz von neuen Barriques so dezent ist, dass die Holznote kaum spürbar ist. Nach dem Ausbau wird der Wein ohne Filtration und sonstige Schönung abgefüllt. Die Weine überzeugen durch ihre feinfruchtige, elegante, subtile und doch herzhafte Art.