Pinot Gris Heimbourg 2016 ZIND-HUMBRECHT

Pinot Gris Heimbourg 2016 ZIND-HUMBRECHT
35,09 €
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Artikelnummer: 1000226

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Produktdetails

Rebsorte(n): Pinot Gris/Grauburgunder
Jahrgang: 2016
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2030
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt: 5,0 g/l
Restsüße: 7 g/l
Alkoholgehalt: 12,5 %vol
Abfüller: Domaine Zind Humbrecht, 4 Route de Colmar, 68230 Turckheim / France, Bio-Zertifikat: CC-FR-BIO

Beschreibung

Info zum Wein:  Der Heimbourg Weinberg ist eine der kleinen Einzellagen auf dem Sekundär- und Tertiärbruchgebiet in Turckheim In diesem Gebiet variiert die Geologie auf kurzen Strecken stark und erklärt, warum diese Weinberge so klein sind (Clos Jebsal, Boland und Heimbourg). Heimbourg ist der einzige, der von Südwesten nach Westen auf einem olizozännarmen Kalksteinboden liegt. Der obere Teil des Weinbergs, der den Winden am stärksten ausgesetzt ist, ist mit Pinot-Trauben bepflanzt. Er ähnelt im Grunde dem Rotenberg auf der anderen Talseite, aber mit einem viel niedrigeren Eisengehalt, und produziert daher oft aromatischere und ausdrucksvollere Weine, die sich bereits in der Jugend sehr schön zeigen.

Info zum Ausbau: Wie die meisten Pinot Gris im Jahr 2016 reiften die Trauben bei einem niedrigeren Alkoholgehalt perfekt zu einem eleganten, trockenen Wein heran.

Farbe: Strahlendes, helles Goldgelb mit zarten Perlmutt Reflexen.

Nase: Der 2016er Pinot Gris Heimbourg duftet gestochen scharf nach sehr viel Zitrus, Orange, Limette und Aprikosenkonfitüre, Pfirsichstein und reifer Mango. Die präsente Frucht wird durch viele Gewürznoten von Kardamom, Koriander, Laosingwer und Lebkuchengewürz unterstützt. Prägnant zeigen sich die Feuersteinnoten und ein wahrer Umamiduft, der an Fleischbrühe und Speck denken lässt. Ein wahrlich delikater Wein.

Gaumen: Saftig und mit viel Druck zeigt er sich auch am Gaumen, mit Würze und feinem Gerbstoff. Die würzig-speckige Struktur in der Kombination mit der cremigen Süße und dem salzigen Unterbau wirkt prägnant und wollüstig und zugleich noch sehr jugendlich, ja fast unfertig. Man sollte ihm noch die nötige Zeit der Reife gewähren, er wird sich zu einem wunderbar facettenreichen Tropfen entwickeln, der aromaintensive und gehaltvolle Gerichte vortrefflich begleitet.

Zum jetzigen Zeitpunkt unbedingt dekantieren und aus großen Burgundergläsern genießen.

Verkostungsnotiz von vom 03.05.2018, Copyright Christina Hilker


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Ehemals aus den Weingütern Zénon Humbrecht und Emile Zind hervorgegangen, leitet heute Olivier Humbrecht diesen Ausnahmebetrieb mit Weinbautradition seit 1658. Olivier gilt als leidenschaftlicher Perfektionist und Visionär, der weltweit neue Maßstäbe und Akzente in Sachen Qualität und natürlich biodynamischem Weinbau setzt.

Das völlig auf die Bedürfnisse von Spitzenweinen neu gebaute Weingut mitten in den Rebbergen ist ein Meilenstein. Als Präsident der Biodyvin drängt er seine Mitglieder mit Verve unaufhaltsam zu immer neuen Ufern. In seinen steilen Weinbergen gibt allerdings der Jura-Wallach Nikita den Takt vor. Gleichmäßig kraftvoll hilft er die bis zu 45° steilen Toplagen zu pflügen - Perfektion und Natürlichkeit bis ins letzte Detail eben!

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