Riesling Spätlese fruchtsüss 2019 WEINGUT THÖRLE

Riesling Spätlese fruchtsüss 2019 WEINGUT THÖRLE
12,50 €
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Artikelnummer: 1002152

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Produktdetails

Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2019
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2025
Trinktemperatur: 8 C°
Säuregehalt: 8,9g/l
Restsüße: 79,9g/l
Alkoholgehalt: 8,0 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Thörle GbR, Ostergasse 40, D- 55291 Saulheim

Beschreibung

Riesling Spätlese fruchtsüss 2019 WEINGUT THÖRLE

Ausbau: Nach der Lese der Trauben wurden die Beeren im Keller leicht angequetscht und für 8 Stunden in ihrem Saft stehen gelassen, um eine bessere Aromaextraktion zu erreichen. Im kleinen Edelstahltank wurde der Most mit natürlichen Hefen aus dem Weinberg 10 Wochen lang spontan vergoren. Bei 8,5% Alkohol wurde der Wein durch Herunterkühlen abgestoppt und so ein Teil der natürlichen Traubensüße erhalten. Diese klassische Spätlese wurde nach 4-monatiger Vollhefelagerung im Frühling 2020 auf die Flasche gezogen.

Beschreibung:, Bereits in der Nase präsentiert sich eine kristallklare Riesling-Aromatik von reifen gelben Früchten. Ein ausdrucksstarker Wein, mit Aromen von Pfirsich, Mirabelle und Quitte und enormer mineralischer Tiefe . Für Spannung im Abgang sorgt eine perfekte Balance zwischen präziser Säure und feiner Fruchtsüße.
 

Saulheimer Probstey, Saulheimer Schlossberg und Saulheimer Hölle
heißen die hochwertigsten Einzellagen der Thörles, die durchaus das Zeug zum Grand-Cru haben. Schon in der Saulheimer Ortschronik von 1963 heißt es: "Der Nieder-Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen "Zu Höllen", "Probstey", "Hauben" und "Norenberg" seien besonders genannt." Weiter heißt es: "Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jh.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname "Probstey" erinnert noch heute daran.

"Mühsam aber entscheidend ist die Bewirtschaftung der Weinberge, die bei diesen Spitzenqualitäten mit sehr vielen Handarbeitsstunden verbunden ist; insbesondere wenn man Jahr für Jahr perfekte Trauben lesen will. In jedem Jahr beginnt das Spiel von neuem. Die Faktoren Temperatur, Niederschlagszeitpunkt und Niederschlagsmenge bestimmen unser Jahr von März bis November und haben natürlich erheblichen Einfluss auf die Menge und Qualität der Trauben", berichtet Christoph.
Dabei geht Qualität klar vor Quantität, um das Potenzial der Spitzenlagen jedes Jahr ein wenig mehr auszureizen. "Wir setzen uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie mit jedem Jahr ein Stückchen besser." Diese werden sehr naturnah bewirtschaftet, statt Kunstdünger, Herbiziden, Botrytiziden und Insektiziden werden Pferdemist, Trester und Kompost eingesetzt, die Parzellen werden dauerbegrünt. "Wir scheiben - das heißt, das Unkraut wird gehackt und untergepflügt, liefert natürlichen Dünger und fördert die Humusbildung - und nutzen zum Teil ökologische Mittel, wie zum Beispiel Kupfer oder Schwefel", erzählt Tobias Kleinfelder, rechte Hand der Thörle-Brüder, der uns durch die Weinbergslagen führt.