Riesling vom blauen Schiefer 2018 CLEMENS BUSCH

Riesling vom blauen Schiefer 2018 CLEMENS BUSCH
19,50 €
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Artikelnummer: 1001325

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Produktdetails

Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2018
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2030
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt: 5,7 g/l
Restsüße: 5 g/l
Alkoholgehalt: 13,0 %vol.
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Clemens Busch, Kirchstrasse 37, 56862 Pünderich / Germany, Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-039

Beschreibung

Farbe: mittleres Strohgelb

Nase: Der Riesling vom blauen Schiefer ist immer der straighteste der drei Ortsweine. Obwohl diese Kargheit und Kühle des blauen Schiefers in dem warmen Jahr 2019 etwas abgemildert ist, bleibt doch der Charakter präsent, vor allem im Vergleich zum roten und zum grauen Schiefer. Hier zeigt sich die kühle Frucht von weißen und blauen Johannisbeeren, Limetten und Grapefruits in Verbindung mit kühlem zerstoßenen Stein sowie der entsprechenden Rauchigkeit und Würze des Schiefers. Man meint tatsächlich, das Blaue hier wahrnehmen zu können.

Mund: Was sich im Duft andeutet, gewinnt am Gaumen nochmal an Präzision. Der Riesling vom blauen Schiefer  ist puristisch klar und karg in seiner Kombination aus rauchigem Stein, Trockenkräutern und blondem Tabak, durch den sich ein kühler Fluss von frisch gepressten Limetten und Salzzitronen zieht. Auch hier findet sich ein Hauch von weißen Johannisbeeren, die in der Kombination mit den sonst kühlen Noten fast als warm und süffig erscheinen und die Strenge des Terroirweins ein wenig balancieren. Noch blutjung und nach Luft dürstend, ist dieser Wein von großer Klarheit und Eleganz und dank der typischen Salzigkeit, die dieser Wein immer besitzt, auch immer mit hohem Trinkfluss ausgestattet. Dazu trägt die Herbe von Grapefruits bei, die im Finale noch einmal offensichtlich wird.

Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 12.03.2020, Copyright Christoph Raffelt

Direkt gegenüber dem Stammhaus am anderen Moselufer befindet sich der größte Teil der Weinberge der Familie Busch in der Lage Marienburg. Die frühere Unterteilung in Einzel-lagen fiel in den 1970-iger Jahren der Weingesetzgebung zum Opfer. Um die spezifischen Unterschiede innerhalb der Lage Marienburg hervorzuheben, vinifiziert Clemens Busch die Parzellen getrennt und füllt die Weine unter den ehemaligen Parzellenbezeichnungen, wie etwa Fahrlay oder Flakenlay ab. So kommen die verschiedenen Schieferböden (blauer, grauer und roter Schiefer) sowie die speziellen Mikroklimata im Wein deutlich zum Ausdruck. Die Weine, die sehr spät gelesen werden, zeichnen sich durch eine enorme Reichhaltigkeit und Kraft sowie mineralische Substanz aus.

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