Riesling vom grauen Schiefer 2018 CLEMENS BUSCH

Parker Punkte: 91
16,00 €
0,75 l • 21,34 € pro 1 l

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Artikelnummer: 1001715

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Produktdetails

Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2018
Parker Punkte: 91
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Bewirtschaftung: Biologisch
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 11,5 %vol.
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Clemens Busch, Kirchstrasse 37, 56862 Pünderich / Germany, Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-039

Beschreibung

Farbe: Funkelndes goldgelb, grüne Reflexe.
 
Nase: Sehr spannend ist bei Clemens Busch die drei verschiedenen
Schiefertypen parallel zu verkosten. Jede der drei Bodenformationen hat
einen ganz eigenen Charakter im Glas. Der erste Eindruck verspricht reife
Birne, ein wenig Honig und kandierte Zitrusfrüchte. Frische Grapefruit und
ein feiner Kräuterton kommen hinzu. All diese fruchtigen und süßen
Anklänge werden durch einen deutlichen Schieferton unterlegt. Der graue
Schiefer lässt eine glasklare Mineralik erhoffen.
 
Gaumen: Das kann an der Mosel in dieser Form nur einer. Clemens Busch
beherrscht es, Riesling mit Druck und Spannung zu beleben. Seine
Handschrift ist eindeutig zu erkennen. Vibrierend und aufgeladen steht der
Riesling "vom grauen Schiefer" im Glas. Seine Weine sind mit einer tollen
Phenolik unterlegt, die sich auf Maischestandzeiten zurückführen lässt. Die
Säure im Riesling ist präsent, aber keinesfalls dominant. Die Restsüße ist
niedrig eingestellt, sehr wohl aber gut balanciert. Helles Stein- und
Kernobst sowie saftige Grapefruit kommen wieder zum Vorschein. Auf
Basis von frischen, heimischen Kräutern und grünem Tee.
Der Schieferboden vermittelt einen kühlen, steinigen Ton. Ein sehr
präsentes Extrakt rundet das Mundgefühl perfekt ab. Es erinnert stark an
Umami und die damit verbundenen sensorischen Emotionen.
Verkostungsnotiz von Marian Henß vom 26.07.2020, Copyright Marian Henß 

Direkt gegenüber dem Stammhaus am anderen Moselufer befindet sich der größte Teil der Weinberge der Familie Busch in der Lage Marienburg. Die frühere Unterteilung in Einzel-lagen fiel in den 1970-iger Jahren der Weingesetzgebung zum Opfer. Um die spezifischen Unterschiede innerhalb der Lage Marienburg hervorzuheben, vinifiziert Clemens Busch die Parzellen getrennt und füllt die Weine unter den ehemaligen Parzellenbezeichnungen, wie etwa Fahrlay oder Flakenlay ab. So kommen die verschiedenen Schieferböden (blauer, grauer und roter Schiefer) sowie die speziellen Mikroklimata im Wein deutlich zum Ausdruck. Die Weine, die sehr spät gelesen werden, zeichnen sich durch eine enorme Reichhaltigkeit und Kraft sowie mineralische Substanz aus.