Riesling vom roten Schiefer late release 2015 CLEMENS BUSCH

Riesling vom roten Schiefer late release 2015 CLEMENS BUSCH
16,08 €
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Artikelnummer: 1001122

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Produktdetails

Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2015
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt: 7,4 g/l
Restsüße: 5 g/l
Alkoholgehalt: 11,5 %vol.
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Clemens Busch, Kirchstrasse 37, 56862 Pünderich / Germany, Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-039

Beschreibung

Farbe: Der Wein zeigt sich in leuchtendem Sonnenblumengelb klar und glänzend
im Glas.
 
Nase: Wer's steinig und doch voller offenherziger Fruchtopulenz mag, hat hieran
seine Freude und genießt diesen Aufstieg...
Die zitrische Frische von Limettenabrieb und Grapefruitzeste neckt
ätherisch das Naturell eines Apfels, welches sich im Lauf der Jahre von
einem grünen zu einem mittlerweile vollreifen gelben Apfel gewandelt hat.
Ein leiser Hauch von Maracuja und Ananasstrunk steuern dezente Exotik
bei während sich herbal Minze und Melisse, sowie Zitronengras und
Lindenblüte austoben. Nach wie vor gibt sich die Frucht dieses Rieslings
subtil und wird gestärkt durch weißen Pfeffer und der Kühle nassen Steins.
Konsequenterweise lässt sein Duft eine gewisse Reife zu, doch ist ganz
weit weg von auch nur dem geringsten Anzeichen von Müdigkeit.
 
Gaumen: In sich vibrierend sorgt der 2015 Riesling vom roten Schiefer "late
Release" von Clemens Busch für Spannung am Gaumen. Seine zarte,
doch gefestigte gelbliche Frucht zeigt sich kurz von ihrer
jugendlich-frechen, zitrischen Seite, bevor sie sich, in sich ruhend, am
Gaumen niederlässst. Ein Anflug von feingliedrigem Fruchtschmelz wird
facettenreich wiedergegeben, während die äußerst gradlinige Säure des
Weins ihn akribisch kompakt hält. Seinem Namen alle Ehre machend und
mundwässernd ist der Nachhall dieses vermeintlich kleinen Rieslings
steinig und lang.
Dieser Wein hat seine Mitte gefunden.
Schön, dass es ihn noch gibt.
Oder wieder?

Verkostungsnotiz von Peter Müller vom 11.11.2019, Copyright Peter Müller

Direkt gegenüber dem Stammhaus am anderen Moselufer befindet sich der größte Teil der Weinberge der Familie Busch in der Lage Marienburg. Die frühere Unterteilung in Einzel-lagen fiel in den 1970-iger Jahren der Weingesetzgebung zum Opfer. Um die spezifischen Unterschiede innerhalb der Lage Marienburg hervorzuheben, vinifiziert Clemens Busch die Parzellen getrennt und füllt die Weine unter den ehemaligen Parzellenbezeichnungen, wie etwa Fahrlay oder Flakenlay ab. So kommen die verschiedenen Schieferböden (blauer, grauer und roter Schiefer) sowie die speziellen Mikroklimata im Wein deutlich zum Ausdruck. Die Weine, die sehr spät gelesen werden, zeichnen sich durch eine enorme Reichhaltigkeit und Kraft sowie mineralische Substanz aus.

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