Sauvignon blanc trocken 2017 WEINGUT THÖRLE

Sauvignon blanc trocken 2017 WEINGUT THÖRLE
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Artikelnummer: 1233664

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Produktdetails

Rebsorte(n): Sauvignon Blanc
Jahrgang: 2017
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur:
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 12,0 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Thörle GbR, Ostergasse 40, D- 55291 Saulheim

Beschreibung

Sauvignon blanc trocken 2017 WEINGUT THÖRLE
 
Herkunft/ Boden: Die Gutsweine wachsen in Weinbergen rund um Saulheim.
Die Böden sind geprägt von Kalkstein-Sedimenten und Löss-Lehm Auflagen.
 
Ausbau: Die Ernte erfolgte per Hand bei einem optimalem Verhältnis von Aroma, Säure und Reife. Der Lesezeitpunkt ist bei Sauvignon blanc
besonders entscheidend. Nach einer 24-stündigen Maischestandzeit zur besseren Aromaextraktion der Beerenschalen wurden die Trauben
abgepresst. Der Most vergor zu 95% im Edelstahltank und zu 5% im Holzfass-Tonneau 4 Wochen lang und nach einer weiteren 3-monatiger
Vollhefelagerung erfolgte die Abfüllung.
 
Beschreibung: In der Nase intensive Aromen von Stachelbeeren, Cassis und frisch geschnittenen Brennnesseln. Dazu kommen rauchige
und an Feuerstein erinnernde Noten vom Kalksteinboden. Am Gaumen sehr saftig und prickelnd mit leichtem, salzig-mineralischen Abgang.
 
 
Saulheimer Probstey, Saulheimer Schlossberg und Saulheimer Hölle
heißen die hochwertigsten Einzellagen der Thörles, die durchaus das Zeug zum Grand-Cru haben. Schon in der Saulheimer Ortschronik von 1963 heißt es: "Der Nieder-Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen "Zu Höllen", "Probstey", "Hauben" und "Norenberg" seien besonders genannt." Weiter heißt es: "Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jh.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname "Probstey" erinnert noch heute daran.

"Mühsam aber entscheidend ist die Bewirtschaftung der Weinberge, die bei diesen Spitzenqualitäten mit sehr vielen Handarbeitsstunden verbunden ist; insbesondere wenn man Jahr für Jahr perfekte Trauben lesen will. In jedem Jahr beginnt das Spiel von neuem. Die Faktoren Temperatur, Niederschlagszeitpunkt und Niederschlagsmenge bestimmen unser Jahr von März bis November und haben natürlich erheblichen Einfluss auf die Menge und Qualität der Trauben", berichtet Christoph.
Dabei geht Qualität klar vor Quantität, um das Potenzial der Spitzenlagen jedes Jahr ein wenig mehr auszureizen. "Wir setzen uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie mit jedem Jahr ein Stückchen besser." Diese werden sehr naturnah bewirtschaftet, statt Kunstdünger, Herbiziden, Botrytiziden und Insektiziden werden Pferdemist, Trester und Kompost eingesetzt, die Parzellen werden dauerbegrünt. "Wir scheiben - das heißt, das Unkraut wird gehackt und untergepflügt, liefert natürlichen Dünger und fördert die Humusbildung - und nutzen zum Teil ökologische Mittel, wie zum Beispiel Kupfer oder Schwefel", erzählt Tobias Kleinfelder, rechte Hand der Thörle-Brüder, der uns durch die Weinbergslagen führt.

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