Sauvignon blanc trocken Reserve 2016 WEINGUT THÖRLE

Sauvignon blanc trocken Reserve 2016 WEINGUT THÖRLE - Bewertung: James Suckling: 94/100Punkte
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Artikelnummer: 1264756

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Produktdetails

Rebsorte(n): Sauvignon Blanc
Jahrgang: 2016
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur:
Säuregehalt: 7,6 g/l
Restsüße: 1,1 g/l
Alkoholgehalt: 12,5 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Thörle GbR, Ostergasse 40, D- 55291 Saulheim

Beschreibung

Sauvignon blanc trocken Reserve 2016 WEINGUT THÖRLE
 
Herkunft: Der Réserve Sauvignon blanc ist unsere Hommage an die großen Sancerre Weine der Loire. Die Trauben wachsen im Westerberg der Lage Hölle auf kalksteinreichem Untergrund. Die Erträge liegen auf einem extrem geringen Niveau von 30 bis 40 hl/ha. Die Lese erfolgt bei einer perfekten physiologischer Reife.
 
Ausbau: Nach selektiver Lese der hochreifen Trauben wurden die aromatischsten Beeren im Keller leicht angequetscht und für 18 Stunden im Saft stehen gelassen, um eine bessere Aromaextraktion zu erreichen. Dieser gelbfruchtige Sauvignon blanc wurde mit natürlichen Hefen vergoren und lagert bis im Mai etwa 9 Monate auf der vollen Hefe. Der Ausbau erfolgte in 500l Tonneaux Allier Eichenholzfässern der Tonnellerie Damy aus Meursault mit einem Neuholzanteil von ca. 50%.
 
Beschreibung: ?Deutscher Sauvignon kann viel, wenn der Winzer es nur will. Thörle, das ist klar, will viel. In der Nase etwas Kräuterlimonade, Kautabak, Minze, Pfirsich, dann auch Mohnblume und nasser Kiesel. Im Mund sehr kompakt, noch zu jung, wenig Creme, doch von fast enormer Länge. Erinnert mich an große Sauvignons aus der Südsteiermark." (Manfred Klimek, Welt am Sonntag)

Bewertung: James Suckling: 94/100Punkte
 
 
Saulheimer Probstey, Saulheimer Schlossberg und Saulheimer Hölle
heißen die hochwertigsten Einzellagen der Thörles, die durchaus das Zeug zum Grand-Cru haben. Schon in der Saulheimer Ortschronik von 1963 heißt es: "Der Nieder-Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen "Zu Höllen", "Probstey", "Hauben" und "Norenberg" seien besonders genannt." Weiter heißt es: "Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jh.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname "Probstey" erinnert noch heute daran.

"Mühsam aber entscheidend ist die Bewirtschaftung der Weinberge, die bei diesen Spitzenqualitäten mit sehr vielen Handarbeitsstunden verbunden ist; insbesondere wenn man Jahr für Jahr perfekte Trauben lesen will. In jedem Jahr beginnt das Spiel von neuem. Die Faktoren Temperatur, Niederschlagszeitpunkt und Niederschlagsmenge bestimmen unser Jahr von März bis November und haben natürlich erheblichen Einfluss auf die Menge und Qualität der Trauben", berichtet Christoph.
Dabei geht Qualität klar vor Quantität, um das Potenzial der Spitzenlagen jedes Jahr ein wenig mehr auszureizen. "Wir setzen uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie mit jedem Jahr ein Stückchen besser." Diese werden sehr naturnah bewirtschaftet, statt Kunstdünger, Herbiziden, Botrytiziden und Insektiziden werden Pferdemist, Trester und Kompost eingesetzt, die Parzellen werden dauerbegrünt. "Wir scheiben - das heißt, das Unkraut wird gehackt und untergepflügt, liefert natürlichen Dünger und fördert die Humusbildung - und nutzen zum Teil ökologische Mittel, wie zum Beispiel Kupfer oder Schwefel", erzählt Tobias Kleinfelder, rechte Hand der Thörle-Brüder, der uns durch die Weinbergslagen führt.

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