Silvaner Kalkstein trocken Saulheim 2018 WEINGUT THÖRLE

Silvaner Kalkstein trocken Saulheim 2018 WEINGUT THÖRLE
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Artikelnummer: 1264750

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Produktdetails

Rebsorte(n): Silvaner
Jahrgang: 2018
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2024
Trinktemperatur: 8°C
Säuregehalt: 6,6 g/l
Restsüße: 2,0 g/l
Alkoholgehalt: 13,0 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Thörle GbR, Ostergasse 40, D- 55291 Saulheim

Beschreibung

Silvaner Kalkstein trocken Saulheim 2018 WEINGUT THÖRLE

Herkunft: Die Ortsweine stehen für strengste Hand-Selektion bei der Lese und wachsen in den kalksteinhaltigsten Spitzenlagen in Saulheim. Die Erträge liegen auf einem sehr geringen Niveau
von etwa 40 bis 55 hl/ha. Die Lese erfolgt bei einer perfekten physiologischer Reife in den letzten Herbsttagen im Oktober.
Ausbau: Nach selektiver Lese in mehreren Schritten nach der Reifestufe der Trauben wurden die Beeren im Keller leicht angequetscht und für 30 Stunden in ihrem Saft
stehen gelassen, um eine bessere Aromaextraktion zu erreichen. Zu 25% im traditionellen Holzfass, zu 35% im 500l Holz-Tonneau und zu 40% im Edelstahltank wurde
der Most mit natürlichen Hefen aus dem Weinberg 6 Wochen lang vergoren und anschließend auf der vollen Hefe bis zur Abfüllung reifen lassen.
Beschreibung: Silvaner mit burgundischem Schmelz. Leichte Röstaromen, cremig, dazu Banane, Birne und Grapefruit, mineralische Anklänge, viel Stoff, sehr elegant,
feine Länge.
Saulheimer Probstey, Saulheimer Schlossberg und Saulheimer Hölle
heißen die hochwertigsten Einzellagen der Thörles, die durchaus das Zeug zum Grand-Cru haben. Schon in der Saulheimer Ortschronik von 1963 heißt es: "Der Nieder-Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen "Zu Höllen", "Probstey", "Hauben" und "Norenberg" seien besonders genannt." Weiter heißt es: "Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jh.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname "Probstey" erinnert noch heute daran.

"Mühsam aber entscheidend ist die Bewirtschaftung der Weinberge, die bei diesen Spitzenqualitäten mit sehr vielen Handarbeitsstunden verbunden ist; insbesondere wenn man Jahr für Jahr perfekte Trauben lesen will. In jedem Jahr beginnt das Spiel von neuem. Die Faktoren Temperatur, Niederschlagszeitpunkt und Niederschlagsmenge bestimmen unser Jahr von März bis November und haben natürlich erheblichen Einfluss auf die Menge und Qualität der Trauben", berichtet Christoph.
Dabei geht Qualität klar vor Quantität, um das Potenzial der Spitzenlagen jedes Jahr ein wenig mehr auszureizen. "Wir setzen uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie mit jedem Jahr ein Stückchen besser." Diese werden sehr naturnah bewirtschaftet, statt Kunstdünger, Herbiziden, Botrytiziden und Insektiziden werden Pferdemist, Trester und Kompost eingesetzt, die Parzellen werden dauerbegrünt. "Wir scheiben - das heißt, das Unkraut wird gehackt und untergepflügt, liefert natürlichen Dünger und fördert die Humusbildung - und nutzen zum Teil ökologische Mittel, wie zum Beispiel Kupfer oder Schwefel", erzählt Tobias Kleinfelder, rechte Hand der Thörle-Brüder, der uns durch die Weinbergslagen führt.

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