Silvaner trocken Probstey 2016 WEINGUT THÖRLE

Silvaner trocken Probstey 2016 WEINGUT THÖRLE - Bewertung: James Suckling: 95/100Punkte
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Artikelnummer: 1264754

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Produktdetails

Rebsorte(n): Sylvaner
Jahrgang: 2016
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur:
Säuregehalt: 6,0 g/l
Restsüße: 1,2 g/l
Alkoholgehalt: 13,5 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Thörle GbR, Ostergasse 40, D- 55291 Saulheim

Beschreibung

Silvaner trocken Probstey 2016 WEINGUT THÖRLE
 
Herkunft: Die direkte Ausrichtung der Probstey nach Süden hin, Steigungen von bis zu 25% und ihre tiefe Lage von 120 bis 170 über NN sind Garant für Spitzenweine. Der Boden ist geprägt durch Tonmergel, Kalkstein und gelben Meeressand. Durch den gezügelten Wuchs auf kargem Boden reifen bis zur Weinlese an unseren ältesten Silvanerreben besonders kleinbeerige und hocharomatische Trauben.
 
Ausbau: Nach sehr später selektiver Lese wurden die Beeren im Keller leicht angequetscht und für 48 Stunden in ihrem Saft stehen gelassen, um eine bessere Aromaextraktion zu erreichen. Die Vergärung des Weins ist komplett in 500 Liter Eichenfass-
Tonneaus mit natürlichen Hefen aus dem Weinberg spontan erfolgt. Die Reifung auf der Vollhefe (sur lie) dauerte bis zum
darauffolgenden Sommer.
 
Beschreibung: In der Nase Aromen von reifer Aprikose, Mirabelle, Quitte, Nüssen und etwas Rauch. Am Gaumen ein Hauch von
Kräutrigkeit und cremiger Würze, untermalt von vielen salzigen Komponenten vom Kalksteinboden der Probstey.

Bewertung: James Suckling: 95/100Punkte
 
 
 
 
Saulheimer Probstey, Saulheimer Schlossberg und Saulheimer Hölle
heißen die hochwertigsten Einzellagen der Thörles, die durchaus das Zeug zum Grand-Cru haben. Schon in der Saulheimer Ortschronik von 1963 heißt es: "Der Nieder-Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen "Zu Höllen", "Probstey", "Hauben" und "Norenberg" seien besonders genannt." Weiter heißt es: "Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jh.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname "Probstey" erinnert noch heute daran.

"Mühsam aber entscheidend ist die Bewirtschaftung der Weinberge, die bei diesen Spitzenqualitäten mit sehr vielen Handarbeitsstunden verbunden ist; insbesondere wenn man Jahr für Jahr perfekte Trauben lesen will. In jedem Jahr beginnt das Spiel von neuem. Die Faktoren Temperatur, Niederschlagszeitpunkt und Niederschlagsmenge bestimmen unser Jahr von März bis November und haben natürlich erheblichen Einfluss auf die Menge und Qualität der Trauben", berichtet Christoph.
Dabei geht Qualität klar vor Quantität, um das Potenzial der Spitzenlagen jedes Jahr ein wenig mehr auszureizen. "Wir setzen uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie mit jedem Jahr ein Stückchen besser." Diese werden sehr naturnah bewirtschaftet, statt Kunstdünger, Herbiziden, Botrytiziden und Insektiziden werden Pferdemist, Trester und Kompost eingesetzt, die Parzellen werden dauerbegrünt. "Wir scheiben - das heißt, das Unkraut wird gehackt und untergepflügt, liefert natürlichen Dünger und fördert die Humusbildung - und nutzen zum Teil ökologische Mittel, wie zum Beispiel Kupfer oder Schwefel", erzählt Tobias Kleinfelder, rechte Hand der Thörle-Brüder, der uns durch die Weinbergslagen führt.

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