Spätburgunder Handwerk 2018 JULIA BERTRAM

Spätburgunder Handwerk 2018 JULIA BERTRAM
12,50 €
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Artikelnummer: 1001021

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Produktdetails

Rebsorte(n): Pinot Noir
Jahrgang: 2018
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 16°C
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 12,0 %vol
Allergene:

Enthält Sulfite

Abfüller: Weingut Julia Bertram, Ahrweg 20, 53507 Dernau / Germany

Beschreibung

Information zum Wein: Der Spätburgunder stammt aus verschiedenen, im Schnitt 15 Jahre alten
Rebanlagen an der Ahr, vom Mayschoß bis Bad Neuenahr und somit vom
Löss und Sandstein, von Grauwacke und Schiefer. Die Trauben wurden zu
100 % entrappt, dann erfolgte eine Kaltmazeration und eine
spontane Vergärung. Der Ausbau fand im gebrauchten Holz aus
Spessarteiche in Fässern der Küferei Assmann statt. Alle Trauben werden
von Hand gelesen, chaptalisiert wird seit 2016 nicht mehr und eine kleine
Portion Schwefel vor der Füllung ist das Einzige, was zugesetzt wird.
 
Farbe: mittleres, recht transparentes Rubinrot
 
Nase: In der Nase wirkt der Handwerk Spätburgunder von der Ahr noch reduktiv
mit rauchigen und an Feuerstein erinnernde Noten. Hier findet sich eine
dunkle Frucht, eine fleischige Note und einen Hauch von süßer Hefe, der
die zunächst eher kühl wirkenden Noten zart umfasst.
 
Gaumen: Am Gaumen zeigt sich schon in diesem Gutswein sehr klar Julia Bertrams
Devise, mineralische, feste und eleganter Spätburgunder zu erzeugen. Der
Handwerk Spätburgunder ist vom ersten Moment an präsent und zwar mit
einer unbändigen Frische und Energie. Die Frucht zeichnet sich durch eine
Mischung aus roten und dunklen Beeren aus, die so wirken, als wären sie
mit ihren Strünken gerade erst zu einem Saft gepresst wurden ? obwohl die
Frucht zu 100 % entrappt wurde. Im Hintergrund findet sich kühler Stein,
eine Ahnung von Holz und auch hier eine Spur von
Fruchtsüße in dem eigentlich knochentrocken wirkenden Spätburgunder.
Auch fein säuerliche Noten wie die von Granatapfelsaft und Grapefruits
sind hier zu finden. Die Spannung und die Frische, die dieser Wein bietet,
sorgt für sehr viel Trinkfluss und führt dazu, dass man den Wein in
großen Schlücken zu sich nimmt und sich bei jedem weiteren darüber freut,
dass Julia Bertram auf diesem Preisniveau eine solche Performance
hinlegt.

Verkostungsnotiz von Christoph Raffelt vom 10.12.2019, Copyright
Christoph Raffelt


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