Spätburgunder Kalkstein trocken Saulheim 2018 WEINGUT THÖRLE

Der 2018er Jahrgang gehört zu den TOP 100 Value Wines James Suckling

16,50 €
0,75 l • 22,00 € pro 1 l

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Artikelnummer: 1002149

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Produktdetails

Rebsorte(n): Pinot Noir
Jahrgang: 2018
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential: 2026
Trinktemperatur: 16°C
Säuregehalt: 5,9g/l
Restsüße: 0,9g/l
Alkoholgehalt: 13,5 %vol
Allergene: Enthält Sulfite
Abfüller: Weingut Thörle GbR, Ostergasse 40, D- 55291 Saulheim

Beschreibung

Herkunft: Die Ortsweine stehen für strengste Hand-Selektion bei der Lese und wachsen in den kalksteinhaltigsten Spitzenlagen in Saulheim. Die Erträge liegen auf einem sehr geringen Niveau von etwa 40 bis 55 hl/ha. Die Lese erfolgt bei einer perfekten physiologischer Reife in den letzten Herbsttagen Ende Oktober.

Ausbau: Die Trauben wurden per Hand bei einem optimalem Verhältnis von Aroma, Säure und Reife geerntet. Der Lesezeitpunkt ist beim Spätburgunder besonders entscheidend. Dieser über 20-30 Tage spontan auf der Maische vergorene, extraktreiche Spätburgunder wurde für die Dauer von 12 Monaten in hochwertigen, französischen Barriquefässern
gelagert (25% neue Fässer und 75% ältere Fässer).

Beschreibung: In der Nase ein Hauch von Veilchen und intensive Aromen von wilden Waldbeeren und Schattenmorellen, die dezent von einer feinen Holzwürze unterlegt sind. Am Gaumen ein Hauch von kräutriger Minze, frische Säure und mit endlos langem salzigmineralischen Abgang
 

Saulheimer Probstey, Saulheimer Schlossberg und Saulheimer Hölle
heißen die hochwertigsten Einzellagen der Thörles, die durchaus das Zeug zum Grand-Cru haben. Schon in der Saulheimer Ortschronik von 1963 heißt es: "Der Nieder-Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen "Zu Höllen", "Probstey", "Hauben" und "Norenberg" seien besonders genannt." Weiter heißt es: "Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jh.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname "Probstey" erinnert noch heute daran.

"Mühsam aber entscheidend ist die Bewirtschaftung der Weinberge, die bei diesen Spitzenqualitäten mit sehr vielen Handarbeitsstunden verbunden ist; insbesondere wenn man Jahr für Jahr perfekte Trauben lesen will. In jedem Jahr beginnt das Spiel von neuem. Die Faktoren Temperatur, Niederschlagszeitpunkt und Niederschlagsmenge bestimmen unser Jahr von März bis November und haben natürlich erheblichen Einfluss auf die Menge und Qualität der Trauben", berichtet Christoph.
Dabei geht Qualität klar vor Quantität, um das Potenzial der Spitzenlagen jedes Jahr ein wenig mehr auszureizen. "Wir setzen uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie mit jedem Jahr ein Stückchen besser." Diese werden sehr naturnah bewirtschaftet, statt Kunstdünger, Herbiziden, Botrytiziden und Insektiziden werden Pferdemist, Trester und Kompost eingesetzt, die Parzellen werden dauerbegrünt. "Wir scheiben - das heißt, das Unkraut wird gehackt und untergepflügt, liefert natürlichen Dünger und fördert die Humusbildung - und nutzen zum Teil ökologische Mittel, wie zum Beispiel Kupfer oder Schwefel", erzählt Tobias Kleinfelder, rechte Hand der Thörle-Brüder, der uns durch die Weinbergslagen führt.

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