Tempranillo La Mula 2016 QUINTA DE LA QUIETUD

Tempranillo La Mula 2016 QUINTA DE LA QUIETUD
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Artikelnummer: 1001627

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Produktdetails

Rebsorte(n): Tempranillo
Jahrgang: 2016
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 17°C
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 15,0 %vol
Allergene: Enthält Sulfite, Albumin oder Gelatin
Abfüller: Quinta de la Quietud, Camino de Barcdales, Apartado de Correos nº34, 49800 Toro-Zamora / Spain

Beschreibung

Farbe: Rubinrot mit Granat roten Reflexen und schwarzem Kern.
 
Nase: Der 2016 La Mula der Quinta de la Quietud nimmt keine Gefangenen:
Atemberaubend komplex in der Nase entpackt er wie eine Win-Zip Datei
seine Aromen Schicht für Schicht, von dunklem Kernobst und
Beerenfrüchten fächert er den Fruchtkorb auf von dunklen Maulbeeren
über Brombeeren, Heidelbeeren und Amarenakirschen bis hin zur
Trockenpflaume. Bitterschokolade und Rumtopf setzen dunkle, ätherische
Akzente und werden würzig umrahmt von Wacholder, schwarzem Pfeffer,
Vetiver und dezenten Röstnoten. Ein Wein, der in jedem Falle karaffiert
werden sollte, am besten mehrere Stunden vor Genuss aus den teuren
Gläsern.
 
Mund: Der La Mula ist ein Wein, der trotz unglaublicher Konzentration und Fülle
stets durch seine unerwartet komplementäre Trinkfreude begeistert.
Jean-François Hébrard gelingt es ein ums andere Mal, aus den
Rebanlagen von 1900 und 1920 einen Wein aus der Tinta de Toro zu
zaubern, dessen bescheidene 3600 Flaschen stets sofort verteilt sind. Im
Antrunk opulent und füllig bleibt kein Winkel am Gaumen unausgefüllt.
Dann treten die Gerbstoffe auf den Spielplan, die den Mund vollends in
flauschige Tannine hüllen, ganz so wie feinster roter Samt früher das
Theaterhaus auskleidete. Mit extraktreicher Frucht und immenser Statur ist
er ein sanfter Riese, getragen vom zarten Säurebogen, der ihn am
Gaumen trotz aller Macht sensibel agieren lässt. Das Maultier erscheint
trotz seiner Kraft, Konzentration und seiner immensen inneren Dichte
erfrischend herzlich mit ätherisch monumentalem Nachall bei pompösem
Abgang. Tusch mit Pauken und Trompeten!
Verkostungsnotiz von Sebastian Bordthäuser vom 09.07.2020, Copyright Sebastian  Bordthäuser

Die Geschichte des begnadeten Weinmachers Jean Francois Hébrard liest sich spannender als ein Buch. Bereits sein Großvater und sein Vater waren im Bordeaux als Winzer tätig. In seiner Heimat Bordeaux konnte Jean François nach seinem Önologiestudium dann auch die ersten praktischen Erfahrungen sammeln. Es folgten Aufenthalte in Burgund und Zentralspanien, bis er schließlich in der Region Toro seinen Traum fand.

Er erkannte sofort das Potenzial, welches die äußerst kargen Böden in Kombination mit alten Reben hervorbringen können. Er wendete sofort die biodynamischen Praktiken an, die er vorher bei dem Kultwinzer Laurent Combier, einem Pionier des ökologischen Weinbaus, erlernt hatte. Das Ergebnis sind reinsortige Spitzenweine.

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