CHAUME-ARNAUD
Nach der Zerstörung der Olivenbäume durch den Frost im Winter 1956 ersetzten Weinreben die Olivenbäume in diesem Gebiet. Valérie Chaume-Arnaud wollte schon immer Winzerin werden.
Nach dem Studium der Önologie und des Weinbaus zog sie 1987 auf das elterliche Anwesen, das bis heute gemischte Landwirtschaft betreibt.
Sie kümmert sich mit ihrem Mann Philippe um 5 Hektar Reben und hat sich auf die Weinproduktion spezialisiert. 1999 übernahmen sie das gesamte Anwesen, das heute 38 Hektar umfasst.
Das Klima ist mediterran, geschützt vor dem Mistral und den alpinen Einflüssen durch die nahe gelegenen Reliefs.
Die Reben von Chaume-Arnaud sind auf wunderschönen, sehr steinigen Lehm- und Kalksteinhängen und Plateaus aus gewalzten Kieselsteinen gepflanzt, deren Höhe 400 Meter erreicht. Auf der Domaine Chaume Arnaud gibt es keine Reifung in Fässern, da die Reinheit der Frucht und der Ausdruck der Frische dieses hochgelegenen Terroirs bewahrt werden sollen.
Das gesamte Sortiment besteht aus sehr feinen Weinen, die Nuancen und Subtilität vereinen: Die Rotweine sind geschmeidig, samtig, komplex und fruchtig. Der Weißwein ist frisch und hat einen großen aromatischen Reichtum. Sie betreiben seit 2003 biologischen Landbau, der sich 2004 zur Biodynamik weiterentwickelt hat und seit 2009 zertifiziert ist.