Riesling Reiterpfad Hochseel -N- 2020 WEINGUT MICHAEL ANDRES (bio)

Riesling Reiterpfad Hochseel -N- 2020 WEINGUT MICHAEL ANDRES (bio)
23,00 €
0,75 l • 30,67 € pro 1 l

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Artikelnummer: 1002574

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Produktdetails

Rebsorte(n): Riesling
Jahrgang: 2020
Farbe: Weiss
Parker Punkte: -
Winespectator: -
Gambero Rosso: -
Bewirtschaftung: Biologisch
Inhalt: 0,75 l
Lagerpotential:
Trinktemperatur: 11°C
Säuregehalt:
Restsüße:
Alkoholgehalt: 12,5 %vol
Allergene:

Enthält Sulfite

Abfüller: Weingut Michael Andres, Hauptstr. 33A, 67152 Ruppertsberg/Pfalz / Germany; Bio-Zertifikat: DE-ÖKO-039

Beschreibung

Info zum Wein: Die - N - Weine werden mit wilden Hefen vergoren, nicht filtriert und
bekommen maximale Freiheit. Dabei steht "N" für: N-atural, N-o filtration,
N-o limits, N-ext Level.

Info zum Ausbau: Spontan im Tonneau vergoren mit anschließender spontaner
malolaktischer Gärung absolviert. Anschließende Lagerung bis Anfang Juni
auf der Vollhefe, per Falldruck klar von der Hefe abgezogen und mit einer
kleinen Schwefelgabe unfiltriert auf die Flasche gefüllt. Bewusst wurde
nicht mit hohen Alkohol-Werten geerntet, damit nach der malolaktischen
Gärung Finesse, Frische und Eleganz anzutreffen sind.

Info zur Lage: Diese Gewannne wurden bewusst eintragen. Die Parzelle liegt im
westlichen Teil vom Reiterpfad in Waldnähe und ist die einzige Stelle im
Reiterpfad, wo anstatt Buntsandstein und Ton auch Kalk zu finden sind.

Farbe: Gedecktes mittleres Goldgelb.

Nase: Hefige Noten und viel Frucht zeigen sich in der Nase, neben Apfel und
frischer Birne ist die Orange mit Fruchtfleisch und Zeste angenehm
präsent. Er fordert die Karaffe ein, dann entfaltet er sich umso mehr und es
treten Noten von Ingwer, Limonenöl, Koriander und Ligusterblüte hinzu.
Man bemerkt schon die Schönheit dieses Weines, die er aufgrund seiner
Jugendlichkeit noch etwas verbirgt.

Gaumen: Am Gaumen eröffnet der 2020er Riesling Reiterpfad Hochseel -N- pure
und kühle Frische in Kombination mit viel saftiger Frucht und deutlichen
zitrischen Anklängen. Im Moment hält er sich noch etwas zurück, wirkt sehr
tiefgründig und komplex und besticht mit feiner Herbe im langen Nachhall.
Etwas Lagerung steht ihm gut zu Gesicht, auch wenn sein frischer und
pikanter Charakter zum jetzigen Zeitpunkt schon ungemein verführt und
betört.
Wer ihn zum jetzigen Zeitpunkt schon genießen möchte, tut gut daran ihn
zu belüften und auf größere Burgunder-Gläser zurückzugreifen.

Verkostungsnotiz von Christina Hilker vom 29.06.2021, Copyright Christina Hilker



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1993 beschloss Michael Andres, sein eigenes Weingut zu gründen. 2006 folgte aus tiefer Überzeugung die Zertifizierung als Bio-Betrieb und der Einstieg in die Auseinandersetzung mit jenen Anbaumethoden, die man gemeinhin Biodynamik nennt. Antrieb war stets, das Terroir meiner Lagen noch besser zu begreifen und eine ganz eigene Charakteristik der Weine perfekt herauszuarbeiten.
Mein Tun im Weinberg ist von der Arbeit mit den Händen geprägt: Handarbeit, Handlese, Selektion von Hand. Diese konkrete Verbindung zur Natur, das Fühlen und Spüren, trägt im wesentlichen zur Qualität meiner Weine bei.
Das Herstellen und Ausbringen des organischen Düngers, der biodynamischen Präparate zu genau definierten Zeitpunkten, fühlen sich gut und richtig an. Schon mein Vater verzichtete seit den 80er Jahren auf Herbizide bei der Bewirtschaftung unserer Reben. Heute sind alle Weinberge seit vielen Jahren in ökologischer Bewirtschaftung und befinden sich im Einklang mit der Natur.
Die Weine werden nach biologisch-biodynamischen Leitlinien erzeugt. Beim Ausbau im Keller steht die schonende Traubenverarbeitung an erster Stelle. Minimalinvasives Arbeiten und so viel Zeit wie möglich. Der Ausbau erfolgt überwiegend in Edelstahl- und kleinen Holzfässern.